Erlebnis mit einem Corona-Patienten

Während meines Krankenhausaufenthaltes legte man mir einen kranken Mann mit ins Zimmer dazu. Meine Frage an ihn: "was ist denn mit ihnen passiert", wie sehen sie denn aus? Ich bin erschrocken und bekam Angst. Er hatte sich mit dem Coronavirus Covid-19 angesteckt.

Ich war im Juli 2020 einige Wochen in einer bekannten großen Lungenfachklinik in Regenstauf nähe Regensburg gelegen. Sie gaben mir ein Zweibett-Zimmer was aber nicht belegt war und ich in Quarantäne kam, solange mein Coronatest noch nicht ausgewertet war. Nach 1 Tag bekam ich den Befund: ich war negativ und bekam einen Zimmernachbarn dazu gelegt, der sich mit dem Coronavirus Covid-19 angesteckt hatte, mittlerweile aber negativ war und weiter behandelt wurde. Das einzige was er konnte war: sprechen! Er war etwa in meinem Alter, also noch keine 58.

Er erzählte mir das er Banker ist und bei einer Bank in Bayreuth für einer Sparkasse arbeitet.. Ich fragte ihn was passiert ist, weshalb er hier in der Klinik ist. Er erzählte mir das er sich mit Covid-19 infiziert hat und nun wegen der weiteren Nebenwirkungen und Restverläufe hier behandelt wird.

Dann erzählte er mir seine Story: irgendwann hat er sich bei einem Kundengespräch angesteckt. Er bekam innerhalb einiger Tage schlechter Luft und kam dann sofort in die Lungenfachklinik Regenstauf, dort wo ich auch war. Dann begann für ihn der Horrorprozess: er hatte zweimal Lungenversagen und man legte ihn ins Koma.

Als er nach 8 Wochen wieder aufwachte konnte er nichts mehr. Er konnte weder schlucken, noch konnte er sich bewegen. Er konnte sich nicht auf die Seite drehen oder seinen Kopf nach oben ziehen. Er konnte keine Beine bewegen und man hat ihm innerhalb dieser 8 Wochen auch seine Zehen amputiert weil sie nicht mehr mit Blut versorgt wurden und schwarz wurden. Er musste alles neu lernen! Schritt für Schritt, Tag für Tag, und es schien, so empfand ich es wenn ich dabei zusah, das es für ihn eine Qual war. Man sah ihm an das er sich durch seine mangelnde Luftzufuhr sehr quälte. Man legte ihm eine Magensonde weil er nichts essen und nicht schlucken konnte und versorgte ihn auch weiter mit Sauerstoff.

Ich bekam Angst, nicht vor ihm sondern vor Corona, vor Covid-19. Vielleicht trifft es mich auch, war mein Gedanke. Nicht das er mich anstecken könnte, nein davor hatte ich keine Angst, aber was ist wenn ich entlassen werde. Was ist wenn ich mich anstecke? Irgendwo, irgendwann, vielleicht schon morgen? 

Nun bin ich geimpft. Ich hoffe dass ich mich nicht anstecke und ich hoffe, falls ich mich trotz Impfung anstecken sollte, dass der Krankheitsverlauf harmlos bleibt, so wie es die Vergangenheit bei Geimpften gezeigt hat. 
Und ich bitte jeden sich impfen zu lassen. Alle Querdenker, alle Freidenker sollten sich noch einmal genau überlegen wer und was sie manipuliert. Es gibt Menschen, die reden sich alles schlecht, die sehen in allem eine Gefahr. Sie werden massivst durch die sozialen Netzwerke beeinflusst.

Ich wurde Ende der 60er geimpft. Pocken, Rödeln usw was es damals alles so gab. All das wurde einfach gemacht. Ich wurde geimpft. Das war PFLICHT! Wir saßen in der Schule, vorne wurde ein Tisch aufgebaut, es kam ein Arzt vom Gesundheitsamt und eine Helferin, und sie impften. Kein Hahn hat deswegen gekräht! Und sollte man verhindert gewesen sein, so mussten die Eltern nachträglich auf dem Gesundheitsamt nachträglich nachweisen das man geimpft war. So lief das damals.

Heute furzt jeder wie er es braucht. Und immer sind die Anderen schuld. Ich lebe immer noch, ich habe so gut wie nie Grippe etc. Was soll ich jetzt tun, nachdem ich geimpft bin? Den Skeptikern glauben oder vernünftig sein und sagen: wir leben nun mal in einer Pandemie und gerade hier bei uns im Raum Tirscheneuth ist der Inzidenzwert immer noch weit über 300.

Ich wünsche jedem der sich nicht impfen lassen will dass er gesund bleibt, und seine queren Gedanken noch einmal durchdenkt.  Danke


Kalle

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